Warum ich zu alt für die “Hostel-Experience” bin

…oder: Das Reumannplatz Abenteuer!

Man sollte meinen, dass eine Reise nach Wien und zwei Übernachtungen in dieser Stadt nicht allzu zeitraubend oder anstrengend sind.
Natürlich nicht für mich.
Um halb 5 begann meine Reise von zu Hause weg, um halb 6 erwischte ich einen den Göttern sei Dank sehr leeren Zug (was aufgrund des Donauinselfestes – Achtung, das wird noch wichtig) einem Wunder nahekam.
Heute ist es draußen glühend heiß, dementsprechend schwitzt das ganze Land – nicht gerade appetitlich. Aber der Zug war schön kühl.

Der Zug kam mit Verspätung an, um halb 9 stieg ich endlich am Reumannplatz in Wien aus. Wer jemals vom Reumannplatz aus irgendwo hin wollte, fand sich bestimmt besser zurecht als ich: Ich bin zuerst in dieser Hitze einmal prompt in die falsche Richtung gelaufen. Bis ich die richtige Straße mit meinem Hostel gefunden hatte, brauchte ich 20 Minuten, da ich eine Straßensperre umgehen musste.

Im Hostel angekommen wurde ich sehr freundlich begrüßt – die nette junge Frau am Empfang liest das hier vielleicht, also DANKE für die viele Hilfe – bekam meine Zimmerkarte und ging an vielen jungen Menschen vorbei, die mit Bierdosen bewaffnet auf dem Weg zum Donauinselfest waren.
Ich öffnete meine Tür und habe bei dem jungen Mann, der in einem der vier Betten lag, wohl fast einen Herzinfarkt ausgelöst. Er hatte schon geschlafen und schmiegte sich grummelnd wieder in seine Decke.
Da ich noch sehr viel zu arbeiten habe und ich den jungen Mann nicht noch mehr stören wollte und – der wichtigste Grund – weil ich doch ein Einzelzimmermensch bin, habe ich umgebucht.
Jetzt sitze ich schwitzend in einem Vierbettzimmer für mich alleine, aber ich bin glücklich.
Mein Respekt an die vielen Rucksacktouristen und Globetrotter, denen es egal ist, mit wem sie sich ein Zimmer teilen, Hauptsache, sie haben eine Matratze.
Für dieses Abenteuer bin ich wohl schon zu alt.
Außerdem kann ich in meinem Einzelzimmer jetzt bis tief in die Nacht arbeiten und meinen glühenden Kopf so oft unter die Dusche halten, wie ich will.

Und warum mache ich das Ganze nochmal?
Ach ja – weil ich unbedingt meinen Mastertitel haben will.
Man ist ja nicht zum Spaß in Wien, sondern nur wegen der Uni!

Ich mache fast nie Werbung, aber heute kann ich euch das A&T Holiday Hostel in Wien Nähe Reumannplatz herzlich empfehlen.
Es ist sauber, hübsch, modern und der Service ist der Hammer.

Das journalistische Näschen

Liebe Leserinnen und Leser!
Zur Zeit bin ich mit einem Artikel beschäftigt, der im August in einem englischen Magazin erscheinen soll.
Jemandem schien das nicht zu gefallen, denn am Dienstag wurde mir fast mein journalistisches Näschen gebrochen. Ein Mann, welcher es ziemlich eilig hatte, hat mir seinen Ellenbogen ins Gesicht gerammt. Klar, Unfälle können passieren – aber der Mann lief munter ohne eine Entschuldigung weiter.
Die letzten zwei Nächte habe ich also mit einem Eisbeutel auf dem Gesicht geschlafen.

Meine eifrigste Leserin, a.k.a. Mama, hat heute wieder einen Artikel über “Punschkrapfen, Kipferl und ein Mord” in der Rundschau Perg entdeckt!



Wer den zuckersüßen Krimi also noch nicht gelesen hat, sollte sich das Buch in den Urlaub mitnehmen.
Die Chance dazu habt ihr auch am 7. Juli um 12 Uhr Mittags am Bahnhof Linz bei Press & Books – holt euch ein Exemplar mit Widmung!!

(Quelle: Bezirksrundschau Perg – 22.6.2017)

Wie schreibt man einen Roman – KURSE IM WISSENSTURM!

Liebe LeserInnen – und Schreibinteressierte!

Jetzt kann ich es offiziell verkünden: Ich darf im kommenden Seminarjahr 2 Kurse im Wissensturm Linz (VHS) halten.

Wer also ein Wochenende mit mir lernen will, wie man einen Roman schreibt, oder im Frühling mit mir die Welt der Krimis erkunden will, sollte sich rasch für die ausgeschriebenen Kurse anmelden.

Hier sind die Links für die Anmeldungen:

Workshop Kreatives Schreiben
HIER KLICKEN
13. und 14. Oktober 2017

Workshop Kriminalgeschichten
HIER KLICKEN
13. und 14. April 2018

Bis zu beiden Terminen dauert es noch ein bisschen, aber ich freue mich natürlich jetzt schon über fleißige Anmeldungen!
Die Location Wissensturm ist außerdem fantastisch.
Ich hoffe, dass ich den einen oder anderen bei diesen Kursen begrüßen darf.

 

Signierstunde HBF Linz

Liebe Lesemäuse!
Heute bekam ich die Bestätigung für eine Signierstunde.

Wer auf dem Weg in den Urlaub am Hauptbahnhof in Linz ist, sollte auf jeden Fall vorbeischauen! Ich freue mich auf euch!

Signierstunde:

Press & Books Linz Hauptbahnhof
Datum: 7.7.2017 – 12:00 Mittags

Holt euch eine signierte Version von “Punschkrapfen, Kipferl und ein Mord” für den Urlaub!

Hypnotische Tu***n

Meine lieben Leserinnen und Leser!

Ich habe ein sehr schönes Wochenende hinter mir – wenn man von der 1 1/2 stündigen Zugfahrt nach Wien einmal absieht, die ungefähr so verlaufen ist:
(Da ich finde, dass dieses Ereignis als Prosa noch besser zur Geltung kommt, habe ich einen Text verfasst, der aus einem Roman stammen könnte.)

Ich kam mir vor wie ein mikriges, kleines Pfefferkorn in einer vollgestopften, versiegelten Sardinendose. Der Zug auf dem Weg nach Wien war überfüllt von Reisenden, die sich in Richtung Osten in die Hauptstadt aufmachten.
Nach langer Suche war ich schließlich gezwungen, mich im Imbisswagen niederzulassen und einen Mann in Lederhose, weißem Hemd und viert bunten, gestreiften Scherpen, zu fragen, ob der Platz an seinem Tisch noch frei war.
Ich setzte mich und wurde prompt in das Universum des Deutschen Ordens hineingezogen, in dem der Mann, (er stellte sich als Christoph vor) Mitglied ist.
Da es schon Mittag war, machte ich mir nichts aus der offenen Bierdose, die auf dem Tisch stand. Erst nach der Flasche Sekt und dem zweiten Bier hoben sich meine Augenbrauen in Erstaunen. Der Fairness halber muss gesagt werden, dass die Hälfte der zweiten Dose auf dem weißen Hemd landete.
Christoph begann mich mit Fragen zu löchern. Anfangs versuchte ich ihn noch zu ignorieren, bis mir ein Rat einfiel, dem ich vor kurzem einer guten Freundin gab, die genervt war von den ständigen Telefonbetrügern, die sie anrufen: “Wenn du dich nicht wehren kannst, schreib alles auf! Das ist reines Gold für jeden Autoren!”
Die Informationen über den Deutschen Orden, die ich “ja nicht aufschreiben” sollte, sprudelten nur so aus Christoph heraus.
Christoph war auf dem Weg nach Wien in die berühmte Ottakringer Brauerei, zu einem Vereinstreffen. Laut Christoph zählen zum Deutschen Orden mehr Mitglieder als das Rote Kreuz hätte, aber “das traut sich ja niemand laut sagen”.
Für den nächsten Tag wurde ich sogar in den Gottesdienst im Stephansdom eingeladen, den alle Mitglieder (nach einer Nacht in der Brauerei, so schätze ich, verkatert) besuchen würden.
Mit dem Alkoholkonsum begannen Christophs Augen immer weiter zu wandern, bis er in Hütteldorf folgenden Satz von sich gab: “Deine Tutteln san echt sche und total hypnotisierend.”
Christoph gab mir einiges an Stoff, über den ich heute noch nachdenke. Er fragte mich, was denn für mich ein “Ritter” sei. Und ob ich denn wirklich glaubte, dass ich nicht mehr katholisch bin. Denn nur aus der Kirche auszutreten, zum Shintoismus zu konvertieren und zu sagen, dass man nicht mehr katholisch ist, das macht einen noch lange nicht zu einer “Nicht-Mehr-Katholikin”.
Das Outfit meines Reisebegleiters wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.
Lederhosen sind etwas schönes, Kleidung mit Tradition. Da eine seiner Schnallen aber mit einer übergroßen Sicherheitsnadel befestigt war, war es nicht mehr ganz so imponierend. Seine vier gestreiften Scherpen, von denen jede eine Bedeutung hatte, waren mehr schlecht als recht befestigt und mit schlechtem Kleber an den Enden zusammengeklebt.
Die Kappe mit den vielen Broschen konnte ich leider nicht genau in Augenschein nehmen, da sie bei einem Zugruckeln vieles vom Bier abbekommen hatte.
Schon lange nicht mehr hat sich eine Zugfahrt von 1 1/2 Stunden für mich so lange angefühlt.
Christoph, falls du das hier liest: Trink nicht so viel, lass deine Lederhose reparieren.
Und obwohl du ein Mitglied des Deutschen Ordens bist, muss ich dich enttäuschen: Eine Mitgliedschaft macht dich noch lange nicht zu einem Ritter.

Das fasst so ungefähr mein Treffen mit einem Pseudo-Ritter im Zug zusammen.
Sollte jemals jemand von meinen “hypnotischen Tutteln” überwältigt worden sein, entschuldige ich mich aus tiefstem Ausschnitt dafür.

Stürmische Lesung und Bestsellerratings

Liebe Leserinnen und Leser!

Gestern war für mich ein stürmischer Tag.
Um zu meiner Lesung in die Marktgemeinde Lenzing zu kommen, stieg ich schon früh ins Auto – ich musste mich beim Hinweg durch den Stau kämpfen und auf dem Rückweg gegen das stürmische Wetter behaupten.


In Lenzing herrschte das perfekte Wetter für eine Lesung, das Veranstaltungszentrum war bereits bei der Ankunft für mich und meinen Kollegen Erich Weidinger bereit.

Ich hatte zuvor noch nie in so einem großen Saal gelesen und bin immer noch sehr begeistert vom Kulturzentrum in Lenzing.
Im Endeffekt lasen wir vor einer kleinen und überschaubaren Runde, was dem Spaß und der Gemütlichkeit aber keinen Abbruch getan hat.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmal bei allen Zuhörern und den Organisatoren bedanken – es war ein wundervoller Abend.
Und wenn ich beim nächsten Mal wieder einen so wunderschönen Blumenstrauß geschenkt bekomme, muss ich öfter nach Lenzing kommen.


Ich kann euch die Veranstaltungen in Lenzing nur wärmstens empfehlen und auch die Bücher von meinem Autorenkollegen Erich Weidinger.
Außerdem hat Saskia mit ihrem Dudelsack dem Abend eine sehr spezielle Note gegeben – es war toll!

Themenwechsel:
Die Leserunde auf LovelyBooks scheint einige dazu bewogen zu haben, Punschkrapfen, Kipferl und ein Mord zu kaufen, denn meine Amazon Rankings sind in den letzten Tagen in die Höhe geschnellt.
Ich freue mich.

Außerdem hat das Exposé für mein nächstes Projekt meinen Postausgang verlassen und befindet sich gerade beim Verlag – es gibt also hoffentlich bald gute Neuigkeiten.

Punschkrapfen, Blumen und Dudelsack

Liebe Lesemäuse!
Wer nächste Woche noch nichts vorhat, sollte unbedingt bei einer ganz besonderen Lesung dabei sein.
Die Marktgemeinde Lenzing veranstaltet am Mittwoch die

“Blumenpracht und Kriminacht” im Rahmen der Lenzinger Kulturtage 2017

Mein Kollege Erich Weidinger, der ebenfalls aus seinem neuen Buch lesen wird, betreibt erfolgreich die Buchhandlung Atterbuch, die auch schon die Veranstaltung ausgeschrieben hat – er wird außerdem Bücher zur Verfügung stellen, falls ihr noch kein Exemplar habt!

Außerdem wird es musikalische Einlagen durch eines meiner Lieblingsinstrumente geben – eine Bagpipe Spielerin wird dabei sein! Yei für den Dudelsack.
Wer sich also auf einen schönen Frühlingsabend mit Lesungen, Musik, Kultur und Wein freut, sollte auf jeden Fall nächste Woche erscheinen!.