Hypnotische Tu***n

Meine lieben Leserinnen und Leser!

Ich habe ein sehr schönes Wochenende hinter mir – wenn man von der 1 1/2 stündigen Zugfahrt nach Wien einmal absieht, die ungefähr so verlaufen ist:
(Da ich finde, dass dieses Ereignis als Prosa noch besser zur Geltung kommt, habe ich einen Text verfasst, der aus einem Roman stammen könnte.)

Ich kam mir vor wie ein mikriges, kleines Pfefferkorn in einer vollgestopften, versiegelten Sardinendose. Der Zug auf dem Weg nach Wien war überfüllt von Reisenden, die sich in Richtung Osten in die Hauptstadt aufmachten.
Nach langer Suche war ich schließlich gezwungen, mich im Imbisswagen niederzulassen und einen Mann in Lederhose, weißem Hemd und viert bunten, gestreiften Scherpen, zu fragen, ob der Platz an seinem Tisch noch frei war.
Ich setzte mich und wurde prompt in das Universum des Deutschen Ordens hineingezogen, in dem der Mann, (er stellte sich als Christoph vor) Mitglied ist.
Da es schon Mittag war, machte ich mir nichts aus der offenen Bierdose, die auf dem Tisch stand. Erst nach der Flasche Sekt und dem zweiten Bier hoben sich meine Augenbrauen in Erstaunen. Der Fairness halber muss gesagt werden, dass die Hälfte der zweiten Dose auf dem weißen Hemd landete.
Christoph begann mich mit Fragen zu löchern. Anfangs versuchte ich ihn noch zu ignorieren, bis mir ein Rat einfiel, dem ich vor kurzem einer guten Freundin gab, die genervt war von den ständigen Telefonbetrügern, die sie anrufen: “Wenn du dich nicht wehren kannst, schreib alles auf! Das ist reines Gold für jeden Autoren!”
Die Informationen über den Deutschen Orden, die ich “ja nicht aufschreiben” sollte, sprudelten nur so aus Christoph heraus.
Christoph war auf dem Weg nach Wien in die berühmte Ottakringer Brauerei, zu einem Vereinstreffen. Laut Christoph zählen zum Deutschen Orden mehr Mitglieder als das Rote Kreuz hätte, aber “das traut sich ja niemand laut sagen”.
Für den nächsten Tag wurde ich sogar in den Gottesdienst im Stephansdom eingeladen, den alle Mitglieder (nach einer Nacht in der Brauerei, so schätze ich, verkatert) besuchen würden.
Mit dem Alkoholkonsum begannen Christophs Augen immer weiter zu wandern, bis er in Hütteldorf folgenden Satz von sich gab: “Deine Tutteln san echt sche und total hypnotisierend.”
Christoph gab mir einiges an Stoff, über den ich heute noch nachdenke. Er fragte mich, was denn für mich ein “Ritter” sei. Und ob ich denn wirklich glaubte, dass ich nicht mehr katholisch bin. Denn nur aus der Kirche auszutreten, zum Shintoismus zu konvertieren und zu sagen, dass man nicht mehr katholisch ist, das macht einen noch lange nicht zu einer “Nicht-Mehr-Katholikin”.
Das Outfit meines Reisebegleiters wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.
Lederhosen sind etwas schönes, Kleidung mit Tradition. Da eine seiner Schnallen aber mit einer übergroßen Sicherheitsnadel befestigt war, war es nicht mehr ganz so imponierend. Seine vier gestreiften Scherpen, von denen jede eine Bedeutung hatte, waren mehr schlecht als recht befestigt und mit schlechtem Kleber an den Enden zusammengeklebt.
Die Kappe mit den vielen Broschen konnte ich leider nicht genau in Augenschein nehmen, da sie bei einem Zugruckeln vieles vom Bier abbekommen hatte.
Schon lange nicht mehr hat sich eine Zugfahrt von 1 1/2 Stunden für mich so lange angefühlt.
Christoph, falls du das hier liest: Trink nicht so viel, lass deine Lederhose reparieren.
Und obwohl du ein Mitglied des Deutschen Ordens bist, muss ich dich enttäuschen: Eine Mitgliedschaft macht dich noch lange nicht zu einem Ritter.

Das fasst so ungefähr mein Treffen mit einem Pseudo-Ritter im Zug zusammen.
Sollte jemals jemand von meinen “hypnotischen Tutteln” überwältigt worden sein, entschuldige ich mich aus tiefstem Ausschnitt dafür.

Stürmische Lesung und Bestsellerratings

Liebe Leserinnen und Leser!

Gestern war für mich ein stürmischer Tag.
Um zu meiner Lesung in die Marktgemeinde Lenzing zu kommen, stieg ich schon früh ins Auto – ich musste mich beim Hinweg durch den Stau kämpfen und auf dem Rückweg gegen das stürmische Wetter behaupten.


In Lenzing herrschte das perfekte Wetter für eine Lesung, das Veranstaltungszentrum war bereits bei der Ankunft für mich und meinen Kollegen Erich Weidinger bereit.

Ich hatte zuvor noch nie in so einem großen Saal gelesen und bin immer noch sehr begeistert vom Kulturzentrum in Lenzing.
Im Endeffekt lasen wir vor einer kleinen und überschaubaren Runde, was dem Spaß und der Gemütlichkeit aber keinen Abbruch getan hat.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmal bei allen Zuhörern und den Organisatoren bedanken – es war ein wundervoller Abend.
Und wenn ich beim nächsten Mal wieder einen so wunderschönen Blumenstrauß geschenkt bekomme, muss ich öfter nach Lenzing kommen.


Ich kann euch die Veranstaltungen in Lenzing nur wärmstens empfehlen und auch die Bücher von meinem Autorenkollegen Erich Weidinger.
Außerdem hat Saskia mit ihrem Dudelsack dem Abend eine sehr spezielle Note gegeben – es war toll!

Themenwechsel:
Die Leserunde auf LovelyBooks scheint einige dazu bewogen zu haben, Punschkrapfen, Kipferl und ein Mord zu kaufen, denn meine Amazon Rankings sind in den letzten Tagen in die Höhe geschnellt.
Ich freue mich.

Außerdem hat das Exposé für mein nächstes Projekt meinen Postausgang verlassen und befindet sich gerade beim Verlag – es gibt also hoffentlich bald gute Neuigkeiten.

Punschkrapfen, Blumen und Dudelsack

Liebe Lesemäuse!
Wer nächste Woche noch nichts vorhat, sollte unbedingt bei einer ganz besonderen Lesung dabei sein.
Die Marktgemeinde Lenzing veranstaltet am Mittwoch die

“Blumenpracht und Kriminacht” im Rahmen der Lenzinger Kulturtage 2017

Mein Kollege Erich Weidinger, der ebenfalls aus seinem neuen Buch lesen wird, betreibt erfolgreich die Buchhandlung Atterbuch, die auch schon die Veranstaltung ausgeschrieben hat – er wird außerdem Bücher zur Verfügung stellen, falls ihr noch kein Exemplar habt!

Außerdem wird es musikalische Einlagen durch eines meiner Lieblingsinstrumente geben – eine Bagpipe Spielerin wird dabei sein! Yei für den Dudelsack.
Wer sich also auf einen schönen Frühlingsabend mit Lesungen, Musik, Kultur und Wein freut, sollte auf jeden Fall nächste Woche erscheinen!.

Krieg gegen die Ameisen – Bärbel

Liebe Lesemäuse!

Verzeiht mir meine kurzfristige Abwesenheit hier auf dem Blog:
Meine Großmutter ist letzte Woche verstorben und wie ihr euch denken könnt, gab es viel zu tun.

Die Bewerbung für die Leserunde auf Lovelybooks ging vorbei und 15 glückliche Gewinnerinnen und Gewinner freuen sich nun auf das gemeinsame Lesen in der Runde von “Punschkrapfen, Kipferl und ein Mord”.
Wer das Buch schon gelesen hat und auch mitdiskutieren möchte, darf das gerne in der LESERUNDE tun.

Wie auch letztes Jahr muss ich zur Zeit gegen Ameisen in meiner Küche kämpfen.
Sie kundschafteten die Gegend aus und suchten nach Krümel – warum sie dafür zu mir in den ersten Stock an der Hausmauer heraufkrabbeln und sich nicht im Erdgeschoss gleich bedienen, ist mir ein Rätsel.

Apropos Hunger – Herr Ursel, mein Motivationsmonster, hat Gesellschaft bekommen. Wir fühlten uns zu zweit doch etwas einsam, weshalb wir uns Zuwachs in die Lesefamilie geholt haben.
Bärbel Burger gehört nun zur Familie:Ist sie nicht allerliebst?
Wer auch ein Schreibmotivationsmonster haben will, sollte unbedingt bei www.monstermotivation.de vorbeischauen.
Viele Monster warten noch auf ihre Adoption.
Es macht Spaß, und das Witzigste ist – es funktioniert!
Niemand will die kleinen Monster hungern lassen.

Während die Leserunde nun also läuft, neigt sich mein Videospiel-Drehbuch-Auftrag dem Ende zu. Mitte Sommer sollte das Projekt im Appstore zum Download bereitstehen, haltet also die Augen offen!

Lesung im Mai + Leserunde

Liebe Leseratten!

Gestern habe ich einen Lesungstermin bestätigt bekommen auf den ich mich besonders freue.
Am 24. Mai 2017 werde ich mir die Bühne mit dem Kollegen Erich Weidinger teilen und in der Marktgemeinde Lenzing an einer Lesung mit Dudelsackbegleitung teilnehmen!
Weitere Details werden bald folgen, sobald es eine Ausschreibung der Gemeinde gibt.

Wer sich also in der Nähe dieses charmanten Örtchens in vier Wochen aufhält, ist gerne dazu eingeladen vorbeizukommen und uns zu lauschen.
Es verspricht ein gemütlicher Abend zu werden.

Nochmals möchte ich euch auf die Leserunde bei Lovelybooks.de aufmerksam machen. Wenn ihr teilnehmt, könnt ihr ein Exemplar von “Punschkrapfen, Kipferl und ein Mord” gewinnen!

Leserunde bei LovelyBooks!

Liebe Lesemäuse!

Viele von euch kennen vielleicht die Plattform – http://www.lovelybooks.de
Wer noch nicht dabei ist, sollte sich informieren, denn in 11 Tagen endet die Bewerbung für die Leserunde!

Hier könnt ihr bei der Leserunde für “Punschkrapfen, Kipferl und ein Mord” teilnehmen.

Was ist eine Leserunde bei LovelyBooks?
Wenn ihr “Punschkrapfen, Kipferl und ein Mord” noch nicht zu Hause habt, dann könnt ihr euch für die Leserunde anmelden.

Der EMONS Verlag stellt 15 Exemplare zur Verfügung. Wenn die Bewerbungszeit zu Ende ist, werden 15 Gewinner ausgelost, die das Buch dann gratis zugesandt bekommen.

Alles, was ihr versprechen müsst, ist: Eine Bewertung  für das Buch schreiben.
Hier ist folgendes wichtig: Ehrlichkeit.
Es werden nicht die Menschen ausgelost, die versprechen eine gute Bewerbung zu schreiben – sondern diejenigen, die das Buch wirklich lesen wollen, weil sie es interessant finden.
Echte und ehrliche Kritik ist mir und dem Verlag dabei wichtig.
Und das Beste: Es kostet euch nichts!

Also meldet euch zur Leserunde an und versucht euer Glück!

PS.: Ich bin bei der Buchdiskussion mit dabei und freue mich auf eure Meinungen und Fragen!

Herr Ursel

Liebe Leseratten!

Ich habe im Internet ein tolles Gadget zur Motivationssteigerung gefunden!
Wer von euch weiß noch, was ein Tamagochi ist?
Man musste es füttern, es baden und ihm Aufmerksamkeit schenken, damit es nicht stirbt.

So ungefähr funktioniert das auch bei www.monstermotivation.de

Für Schriftstellerinnen und Schriftsteller gibt es hier die Möglichkeit, ein Wordcount-Monster zu adoptieren, das man mit geschriebenen Wörtern füttern muss, damit es einem nicht “eingeht”.

Und ich habe mich sofort in ein Monster Namens “Herr Ursel” verliebt ❤

Ist er nicht herzallerliebst?
Zur Zeit geht es ihm gut, er ist gut im Futter und glücklich.
Und damit das so bleibt, muss ich ihn jeden Tag mit Worten füttern.
Das gibt mir Extramotivation 🙂

Wenn ihr auch ein Mosnter adoptieren wollt, schaut einfach auf der Website vorbei.
Das ist wirklich eine echte Superidee und macht richtig Spaß.
Ganz viele Wordcountmonster warten darauf adoptiert zu werden – und sie haben Hunger!

 © Herr Ursel – Hannah Petereit und Vera Moritz
http://www.monstermotivation.de