Das kleine glückliche Prozent

Liebe Leserinnen und Leser!
Der Umzugsstress ist endlich vorbei und ich bin in meiner neuen Wohnung wohlbehalten angekommen. Nach dem Kauf von 3 zusätzlichen Bücherregalen ( ❤ ) kann ich nun endlich wieder aufatmen und muss mir keine Sorgen machen, dass meine Bücher nicht artgerecht behandelt werden.

Meine Mutter war neugierig, wie viele Bücher ich nun tatsächlich besitze (schließlich haben sie und Papa einen Großteil davon geschleppt), also fing ich an zu zählen. Nachdem ich die 1000 Marke geknackt hatte, ist mir allerdings die Lust vergangen. Es sind also: Viele.

Um Platz für Bücher zu sparen, besorgen sich mittlerweile viele Menschen ja einen E-Reader. Auch ich habe mir eine kostengünstigere Version mit einem Gutschein gekauft, damit ich, sobald ich nach Schottland fahre, Platz habe in meinem Koffer.
Ich will ja schließlich genug Platz für Bücher haben, die ich aus Schottland MITNEHME.

E-Books sind um ein paar Euro billiger als die Papierversion, weil natürlich die Druckkosten gespart werden. Und E-Books sind eine tolle Sache! Nur leider habe ich in den letzten Wochen folgende Erfahrungen gemacht: E-Book kann wirklich jeder – oder zumindest glaubt das jeder.
Es gibt viele Gratis E-Books, die man sich auf seinen E-Reader laden kann.
Über eintausend Seiten voll mit Büchern, bei denen es sich um Geschichten mit (und ich scherze nicht) schwulen Vampircowboys, dem einzig richtigen Weg zu Gott, Nazipropaganda und sonstigen handelt.

Ich habe nichts gegen Schwule (schließlich schreibe ich auch über sie ❤ und Love is Love), Vampire sind nicht so mein Ding und Cowboys – nur mit den dazu passenden coolen Stiefeln. Aber das alles in einem Paket? Naja.
Einen einzig richtigen Weg zu Gott/Göttern oder sonst einer höheren Macht gibt es nicht – und jeder soll glauben was er will. Und Nazis sind sowieso einfach scheiße.

Einige gratis E-Books haben mit ihren Covern und der Beschreibung dann doch mein Interesse geweckt und ich habe sie heruntergeladen – und bei 99% habe ich es nach den ersten paar Seiten schon bereut.
Aber – und das sage ich um den AutorInnen Mut zu machen, die ihr Handwerk wirklich beherrschen und Talent haben – 1% hat mich dann doch direkt vom Stuhl gehauen mit guten Geschichten.

Mein Tipp also – traut euch mal in den Gratis E-Book Markt reinzuschnuppern. Vorsicht vor Vampircowboys und Nazis – aber traut euch was. Vielleicht findet ihr das eine oder andere Juwel und könnt einem zukünftigen Schreiberling dadurch den Tag verschönern ❤

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4 thoughts on “Das kleine glückliche Prozent

  1. Es gibt da sicher sehr viel Schund, doch du hast in jedem Fall recht, dass es einige wundervolle Diamanten gibt, für die es sich lohnt, nach ihnen zu suchen 😊💕

      • Ich muss sagen, ich bin was eBooks angeht absolut uninformiert… Ich steh doch eher auf die analog Variante 😉 auch selfpuplisher habe ich bisher eig nicht gelesen, da es mir oft zu heikel war, doch durch den Blog stößt man ja nun doch auf viele interessante Autoren… 😊

      • Ich bin auch lieber für die Analoge Variante 🙂 Aber ein E-Reader ist schon praktisch, gerade wenn man eben ins Ausland fährt und viele Schätze mit nach Hause nehmen will 🙂

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