Deutscher Boden

Liebe Lesemäuse!
Ich bin zurück aus Köln und habe viel erlebt.

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Zuerst habe ich bemerkt, dass Köln eine Stadt voll mit interessanten und unglaublich netten Menschen ist – und anscheinend von einem Baumgeist regiert wird.
Der Besuch beim EMONS Verlag war das absolute Highlight und ich habe viel über die bevorstehende Veröffentlichung erfahren – ihr könnt euch freuen.
Außerdem habe ich mich gleich mit Werken von Kollegen im selben Verlag eindecken lassen:

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Meine Uni-Prüfung habe ich leider nicht bestanden, was aber nur heißt, dass ich mich für das nächste Mal freuen kann, viele neue Sachen zu lernen.
Leider hat der Fluch der Denkmäler wieder zugeschlagen: Alles was ich mir anschauen will, hat Baustelle. Darum gab es kein schönes Foto vom Kölner Dom (der wirklich sehr hübsch ist).
Aber mein Hotelzimmer hatte auch einen schönen Ausblick, mit dem ich mich trösten konnte:

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Die Heimreise war leider eine absolute Katastrophe, die ich aber sehr gut in einen zukünftigen Roman einbauen kann. Es lief ungerfähr so:
Wie immer wenn ich auf Reisen bin, wurde ich krank.
Diesmal hat es wieder einmal mein Trommelfell erwischt und ich sitze hier und tippe, mit dem Gefühl, als würde mir jemand ein Messer ins rechte Ohr stecken. (Morgen gehts zum Arzt)
Mein Budget war aufgebraucht, also konnte ich mir von Köln selbst nicht mehr viel ansehen.
Am Flughafen wartete ich geduldig auf meinen Flug und machte Bekanntschaft mit einer Verrückten. Sie hatte kurze, blonde Haare. Ihre
Besitztümer beschränkten sich auf einen Pappkarton, zwei Taschen mit verschiedensten Inhalten, und einen Stapel Papier´. Auf jedem Zettel standen eigenartige Kritzeleien und Nummern. Diese Zettel hielt sie ständig hoch und zeigte sie jedem, der vorbeiging.
Bis dahin war alles ganz amüsant, bis sie beschloss mich aus heiterem Himmel mit folgenden Worten zu beleidigen: “Nazi Hells Angels Arschloch”
Nun ja, ich hatte keine Lust mich mit einer Verrückten anzulegen, die nach dieser Beleidigung seelenruhig ihr Himbeerjoghurt aß und machte mich auf dem Weg zu meinem Gate.

An diesem Tag hat das männliche Geschlecht sich nicht gerade von der besten Seite gezeigt und 4:1 verloren.
Am Gate traf ich einen sehr netten jungen Mann. Tollte Tattoos, toller Charakter – wir haben uns gut verstanden.
Als ich zurück auf österreichischem Boden in den letzten Zug nach Linz stieg, kam die schwerste Etappe meiner Fahrt. Ein Zugabteil mit 4 sehr betrunkenen und schläfrigen, sabbernden, dicken Männern.
Ich saß ganz im Eck, während sich der Mann neben mir immer weiter zu mir lehnte (und es schaffte seine Bierdose im Schlaf NICHT fallen zu lassen), während der sabbernde Mann mir gegenüber sich immer länger machte. Ich fühlte mich wie eine eingekesselte Ratte.
Doch nach einer sehr langen Reise habe ich es doch endlich geschafft zurück zu meinem Schatz zu kommen und glücklich ins Bett zu fallen.

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Alles in allem war es eine schöne Reise – und Köln sieht mich sicher irgendwann wieder.

 

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