Geistesblitze und Brotjobs

AutorInnen, die von ihren Werken nicht leben können, müssen natürlich auch irgendwie um die Runden kommen.
Ich nenne das “Brotjob“.
Zur Zeit habe ich eine ganz nette Arbeit mit angenehmen KollegInnen und bin ganz zufrieden. Glücklich sogar, denn es gibt viele Menschen, die nicht das Glück haben, eine Arbeit zu finden.

Manchmal, so wie heute, spendet der Heizkörper in der Arbeit nicht nur Wärme, sondern auch Liebe.

Heizung

Monotonie und Arbeit, die man täglich verrichtet, geben einem aber auch ein Gefühl der Zufriedenheit. Anders als bei einem Roman, sieht man bei einer Anstellung am Anfang des nächsten Monats sofort den Lohn für sein Tun. Beim Schreiben kann das ja Jahre dauern – oder der erhoffte Lohn für die harte Arbeit kommt nie, beziehungsweise erst nach dem Tod, wo er höchstens den Nachkommen noch was bringt.

Außerdem gibt es nichts Besseres als einen geregelten Tagesablauf, um das Gehirn dazu zu motivieren, kreative und unerwartete Geistesblitze auszuspucken.
Gerade heute habe ich auf der Fahrt zur Arbeit eine neue Plotline für einen Roman erarbeitet. Ich bin begeistert.
Negativseite des Brotjobs: Es fehlt einfach die Zeit zum Schreiben.
Ein Dilemma. Aber wenigstens wird’s in nächster Zeit in der Arbeit nicht kalt.

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