“Honorar kann leider keines bezahlt werden.”

NucaDEUTSCH

“Honorar kann leider keines bezahlt werden.”
Als Autorin hört man diesen Satz gar nicht gerne.
Viel zu viele Menschen glauben, dass wir nur aus Spaß und Leidenschaft schreiben. Dass wir mit unseren Worten und unserer harten Arbeit (und ja, es IST HARTE ARBEIT!) auch Geld verdienen wollen, scheint den meisten zu missfallen.

Der Satz: “Ein Honorar kann leider nicht ausbezahlt werden.”, bei Wettbewerben oder ähnlichem, geht oft mit dem Satz: “Aber wenigstens sind Sie dann veröffentlicht.”, einher. Diese Aussagen kommen in vielen verschiedenen Formen und Variationen an unsere Ohren.

Früher fand ich das noch ganz gut, schließlich ist veröffentlicht zu werden alles andere als einfach.
Mittlerweile sehe ich diese Worte aber eher als Hohn, als Spott und vor allem als Trostpreis. Traurigerweise können die Veranstalter sich das auch leisten, denn es gibt genug Autorinnen und Autoren, die einfach nur veröffentlicht werden wollen – was auch vollkommen in Ordnung ist. Aber wenn man doch gerne ein Honorar hätte, dann zuckten die Publizisten nur mit der Schulter und winken einen durch, denn der nächste Kandidat, der gerne veröffentlicht werden will, steht ohnehin schon in den Startlöchern.

Viele Autorinnen und Autoren greifen daher auf das Selfpublishing zurück, weil dieses Modell wenigstens die Chance zu kleinen oder größeren Beträgen bietet. Hier fehlt allerdings die gratis Werbung und das Marketing, welches ein Wettbewerb oder ein Verlag mit sich führt. Ein Teufelskreis also.

So geht es mir auch bei “Der Puppenspieler”, der ja exclusiv als Amazon E-Book erschienen ist. Selfpublishing und selbst Werbung machen. Mal sehen wie sich das entwickelt.

Was ist eure Meinung zu diesem Thema?
Habt ihr noch Sätze oder Phrasen, bei denen euch ganz übel wird?

ENGLISH

“Unfortunately, we can not pay you for your efforts.”
I hate this sentence. A lot of people think that writers write just because they feel like it. Which is true, but we also want to earn money with our hard work. And yes, it IS hard work. Everyone who has tried already knows this.
A publication only is great, but it doesn’t pay your bills or gets bread on your plate. That is why so many people try their luck at selfpublishing. There’s at least a small chance of big or little money in there. But the marketing campaigns and commercial power of a printing house is something this model lacks.

What do you thing? Are there any sencentes that you just can’t stand to hear anymore?

 

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